Harri Stojka

PROJEKTE

HARRI STOJKA – GOES BEATLES

Außergewöhnlich, virtuos, grenzenlos kreativ und einzigartig vielseitig. So waren die Beatles – und so ist Meister-Gitarrist Harri Stojka.

Was entsteht, wenn der aus Wien stammende Künstler seine Liebe zum Werk der britischen Jahrhundert-Band in eigene Klänge fasst, geht weit über simple Cover-Versionen hinaus: Stojka’s brandneue CD „a tribute to the BEATLES“ sprüht vor lebendiger Energie und Emotion, überrascht und erinnert zugleich, und verleiht bekannten Songs auf ebenso respekt- wie fantasievolle Art neue, schillernd-schöne Farben.

Das Ergebnis: 17 Beatles-Interpretationen, die den beim ersten Hören so beglückend einfachen, in Wahrheit jedoch stets hochkomplexen Kompositionen der legendären „Pilzköpfe“ mehr als bloß verdiente Ehre erweisen. Harri Stojka at his best – diesmal mit dem Besten der Beatles.

Dass Ausnahme-Musiker Stojkas Herz seit jeher für die Beatles schlägt, verrät schon die Schreibweise seines Namens: Harri mit „i“ – weil schon als Teenager derart fasziniert von George Harrisons Kunst, dass dieser zum Idol des angehenden Gitarren-Meisters wurde.

Harri Stojka’s schöpferischer Vielfalt ist es zu danken, dass weder seine eigenen Kompositionen, noch Interpretationen fremder Werke jemals bieder „more of the same“ bieten, sondern stets aufregend-gekonnte Kreationen mit Einflüssen aus Gipsy Jazz, Roma Musik, Reggae, Rock und sogar Metal entstehen.
Im aktuellen Fall ergänzt Stojkas famose Fingerarbeit an der Solo-Gitarre, was die „Fab Four“ zu ihrer Zeit gebaren. Musik und Spielstile blieben indes unangetastet – Bässe klingen, wie sie McCartney spielte, Drums „absolutely“ Ringo Starr, Rhythmus-Gitarren Lennon pur. Eine Hommage – vor allem an George Harrison – die echt empfundene Freude über großartige Musik unüberhörbar macht (sehr passend hier der Titel „I Feel Fine“!).

Mag sein, dass sich viele Top-Musiker an Beatles-Songs versuchten, dabei allerdings wenig Großes zu Tage trat. Auf Stojkas CD jedoch geriet jeder der 17 Titel zum persönlichen Kunstwerk, das neu für sich alleine glänzt und sich doch zeitgleich würdevoll vor seinen Ursprüngen verneigt.
Ein „Tribute“, das beweist, dass man auch ohne „Lucy“ Diamanten in den Himmel zaubern (und himmlisch klingen lassen) kann. Harri Stojka, „a tribute to the BEATLES“:

  • Besetzung Live:
  • Harri Stojka: Gitarre
  • Claudius Jelinek: Gitarre
  • Peter Strutzenberger: Bass
  • Sigi Meier: Schlagzeug
  • Wolfgang Schmidt: Keyboard

  • Besetzung Live:
  • Harri Stojka - Gitarre
  • Sashka Jankovic - Gesang
  • Claudius Jelinek - Gitarre
  • Peter Strutzenberger - Kontrabass
  • Goran Krstic - Schlagzeug
  • (Sissi & Sissi Stojka - Chor)
  • (Geri Schuller - Klavier)

GITANCŒUR ROMA MUSIK

Harri Stojka: „Mit meiner Musik bringe ich immer wieder die Geschichte meines Volkes dem Publikum näher und weise auch auf die musikalische Gegenwart hin. Denn wir, die Roma und Sinti, haben in unserer Musik unsere Heimat gefunden. Mit den gesungenen Texten in ROMANES ehre ich die Sprache unserer Vorfahren.“

Reiseformen der Musik:
Harri Stojka ist nicht nur ein Meister der Gitarre, sondern auch einer ganzen Reihe musikalischer Genres: Die Stationen seiner Entwicklung seit den 70er Jahren umfassen Rock, Blues, Jazz, Gypsy Swing und Roma Lieder. In diesen Aufnahmen kehrt er zu seinen Wurzeln zurück und verbindet sie mit seinen früheren musikalischen Inkarnationen.

Wobei in diesem Fall “Wurzeln” eigentlich “Strassen” bedeutet – jene, denen seine nomadischen Vorfahren über Jahrhunderte zwischen Asien und Europa gefolgt sind. Ihre Musik wurde so zum Spiegel der Klangkünste ganzer Kontinente, die sie mit ihren eigenen Traditionen von Improvisation und Virtuosität verbanden. Harri Stojkas musikalische Laufbahn ist immer schon eine Fortsetzung dieser alten Reise gewesen, und sie hat auch ihn zu immer neuen Formen von “Weltmusik” geführt.

Der Meistergitarrist spielt in großer Besetzung europäische Klassiker der Roma-Musik. …. mit extrem beseeltem Gesang und Gitarrist Stojka spielt einige seiner schnellsten Läufe ever. Die wirkliche Heimat des fahrenden Volks dürfte tatsächlich ihre Musik sein. So entspannt, so lebensfroh – auch in den melancholischen Passagen – hat man Stojka noch nie gehört.
(Presse: Samir Köck)


JAZZ ENSEMBLE 98 86

Modern Jazz, reloaded:
Harri Stojkagoes „zurück in die Zukunft“ – die neue CD „98 86“ stellt musikalische Zeitgeist-Uhren genussvoll auf den Kopf Vom Swing zum Bebop, zu Modern Jazz und Gipsy-Sound – und retour: Harri Stojka, österreichischer Gitarren-Virtuose mit legendärer stilistischer Bandbreite, dreht jetzt mit Verve am Rad der Zeit und befeuert eine frühere Phase der Musikgeschichte mit moderner, neuer Energie.

Schon der Name des brandneuen Werkes verrät, dass sich verschiedene Genres bei Stojka niemals ausgrenzen, sondern zu einem von allen Seiten „runden“ Klangerlebnis ergänzen:
Die aktuelle CD trägt den Titel „98 86“ – eine Zahlenkombination, die auch unverändert bleibt, wenn auf den Kopf gestellt. Der Tonträger holt jenen Modern Jazz und Bebop grandios zurück ins Jetzt, mit dessen Interpretation sich Stojka schon in den 1980er Jahren als junger Star der Jazz-Szene höchstes Lob erspielte.

„98 86“ ist Modern Jazz, „reloaded“ – bereichert durch die Dynamik langer, schneller Läufe der Gipsyjazz-Gitarre, aufregend „heutige“ Eigenkompositionen und lustvoll-kreative Improvisation.
Bebop & Co., „modern“ wie nie. Das Harri Stojka Jazz Ensemble schließt mit „98 86“ quasi einen Kreis, dessen Ausgangspunkt (genau genommen) lang vor der Geburt des Meister-Gitarristen liegt:
Es war Anfang der 1940er Jahre, als Bebop den Swing als Hauptrichtung des Jazz ablöste, mehr rhythmische Freiheit, schnelle Tempi, komplexe Harmonien und Improvisationen auf langen, formalen Strecken zuließ. Ein Stil, der den 1957 in Wien geborenen Musiker Harri Stojka vor allem zwischen 1980 und 1990 ungeheuer faszinierte, ehe er – inzwischen längst auch mit Rock-Produktionen bekannt – den Sinti Swing (auch „Gipsy Jazz“) für sich entdeckte.

Stojka’s bislang letzte Modern Jazz Produktion (die LP „brother to brother“, bei Warner Music) erschien 1984. Jetzt, mehr als 30 Jahre später, beweist der Künstler mit „98 86“, wie intensiv und superb ein musikalischer Ausflug „zurück in die Zukunft“ ausfallen kann.
Das Ergebnis „rockt“ den Jazz: Eine glitzernde, virtuose Zeitreise mit Blick nach vorn, die Genre-Grenzen bricht und Musik-Liebhaber ebenso wie Kenner in ihren Bann schlägt, ohne dem Modern Jazz ein Fünkchen seines ursprünglichen Gesichtes zu nehmen. Und zwar egal, ob von „oben“ oder „unten“ betrachtet – eben ganz einfach „98 86“.

  • Besetzung Live:
  • Harri Stojka: Gitarre
  • Herbert Berger: Saxophon, Klarinette, chromatische Mundharmonika
  • Claudius Jelinek: Gitarre
  • Peter Strutzenberger: Bass
  • Sigi Meier: Schlagzeug
  • Besetzung Live:
  • Harri Stojka: Gitarre
  • Kutle Khan: Gesang, Khartals, Bhapang, Morchang
  • Aditya Bhasin: voice, Dotara
  • Gafur Khan: Khartals,
  • Peter Strutzenberger: Bass
  • Goran Krstic: Schlagzeug
  • Sashka Jankovic: Gesang

INDIA EXPRESS

Eine berauschende Fusion aus Jazz, Roma Musik und Musik aus Rajasthan.
Als Gitarren-Virtuose Harri Stojka Indien bereiste, um den Spuren der Roma zu folgen, entstand dabei nicht nur der preisgekrönte Film „Gypsy Spirit, Harri Stojka eine Reise“ (bester Kinodokumentarfilm 2011), sondern auch eine tiefe Freundschaft mit den indischen Star-Musikern.

Der Film „Gypsy Spirit, Harri Stojka eine Reise“ ist bei den Filmfestivals Viennale und Diagonale 2011, und beim Filmfestival Cottbus 2013, mit großem Erfolg präsentiert worden.

ERGEBNIS der Zusammenarbeit: Das Musikprojekt "Harri Stojka India Express" ist eine berauschende Fusion aus World, Jazz, Roma- und indischen Klängen, die sowohl als CD, als auch bei Live-Auftritten allerorts Standing Ovations erntet. Harris rasanter Saitenstil, delikat, dynamisch verschmelzt mit den Ideen der indischen Klangkünstler, garantiert höchsten musikalischen Genuss.


  • Besetzung Live:
  • Harri Stojka: Gitarre
  • Claudius Jelinek: Gitarre
  • Peter Strutzenberger: Bass
  • (Herbert Berger: Klarinette, chromatische Mundharmonika)
  • (Goran Krstic: Schlagzeug)

„HOT CLUB DE VIENNE“

ist Harri Stojkas Hommage an Django Reinhardt, den Meister des Gipsy-Jazz der 30er und 40er Jahre.

Das leichtfüßig-virtuose melodische Dahinfließen und die komplizierten Harmoniestrukturen Reinhardts verbindet Stojka mit seiner eigenen, auch von Bebop und Modern Jazz beeinflussten Tonsprache und findet so zu einer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit dem Gipsy Jazz und Modern Jazz.

Sein musikalischer Stil wurde neben traditioneller Lovara-Musik (Lovara heißt eine Gruppe der Roma) auch von Rock, Bebop, Jazz und dem Gipsy Swing wesentlich geprägt.

Gemeinsam mit seinen Musikern zelebriert Stojka mit den flinksten Fingern weit und breit Jazz vom Feinsten, ein weit gespannter Bogen des Gipsy Jazz voller unbändiger Intensität und Spannung, einfach mitreißend, eben mit „swingender“ Lebensfreude voller Herz und Seele.


Wolfgang Böck & Harri Stojka

„Satire & Jazz“
Lesung & Konzert

Gipsy Swing & Texte von JOE BERGER
Wolfgang Böck ist einer der bekanntesten und beliebtesten Fernseh- und Theaterschauspieler in Österreich, Harri Stoika zählt weltweit zu den besten Jazzgitarristen - gemeinsam haben sie ein einzigartiges Programm zusammengestellt. „Satire und Jazz“ verbindet die markante Stimme von Wolfgang Böck mit dem meisterhaften Gitarrespiel von Harri Stojka & seinen Musikern.

Die skurrilen, ironischen, zeitkritischen Texte des verstorbenen Wiener Szene-Literaten Joe Berger untermalt von jazzigen Gitarrenklängen – gemeinsam ist es den beiden Ausnahme-Künstlern gelungen, Musik und gesprochene Worte miteinander zu etwas Neuem zu verschmelzen. Ein höchst unterhaltsamer Abend.

Joe Berger, der 1991 verstorbene Lyriker, Dramatiker, Erzähler, Journalist, Schauspieler und Aktionist galt als Wiener Szene-Literat. Schriftstellerkollege Wolfgang Bauer äußerte sich im Nachwort zu Bergers „Märchen für Konsumkinder“: „Joe Berger ist der bedeutendste nicht schreibende Literat, den ich kenne. Wenn man eben Literatur nicht bloß als ein manuell schreibendes, druckendes Denken oder gar als ein aus Angst vor der Unfähigkeit zur Philosophie gewachsenes eitles pseudokünstlerisches Handwerk definiert.“

  • Lesung & Konzert
  • Wolfgang Böck: Lesung skurriler, ironischer, zeitkritischer Texte des Wiener Szene-Literaten Joe Berger
  • Harri Stojka: Gitarre
  • Claudius Jelinek: Gitarre
  • Peter Strutzenberger: Bass

  • Lesung & Konzert
  • Doron Rabinovici: Lesung aus seinen Romanen sowie Kurz- und Kürzestgeschichten
  • Harri Stojka: Gitarre
  • Claudius Jelinek: Gitarre
  • Peter Strutzenberger: Bass
  • Sashka Janx: Roma Gesang

Doron Rabinovici & Harri Stojka

„Jenseits von Ohnehin“
Lesung & Konzert

Doron Rabinovici liest Szenen aus seinen beiden Romanen „Andernorts“ und „Suche nach M“ sowie Kurz- und Kürzestgeschichten, die teilweise noch unveröffentlicht und mitunter erst in den letzten Monaten entstanden sind. Hier finden sich Darstellungen unserer gesellschaftlichen Lage, der persönlichen Situation und der Liebe, in denen die kleinen Grotesken unseres Lebens mit scharfem Blick und voller Tiefgang betrachtet werden.

„Andernorts“ beschäftigt sich mit der Heimatlosigkeit. Herkunft, Identität und Zugehörigkeit sind die Themen des Romans, in dem das Leben in einer jüdischen Familie beschrieben wird. Der Autor deckt ihre alten Geheimnisse auf und beobachtet sie bei neuen Heimlichkeiten. Der Roman „Suche nach M“ beschäftigt sich mit Fragen der Erinnerung und dem Schuldgefühl des Überlebens. Diese Themen, die sich durch Rabinovicis Gesamtwerk ziehen, finden auch im heutigen Abend in unterschiedlichen Ausformungen ihren Niederschlag.

Harri Stojka stellt den Texten die Musik der Lovara Roma gegenüber, eine virtuose und sehr humorvolle, aber auch tiefgründige Musik, die sich aus der leidvollen Geschichte der Roma entwickelt hat und durch diesen gemeinsamen Hintergrund der Verfolgung gut mit den Texten Rabinovicis harmoniert. Da die Musik der Roma ohne Gesang nicht denkbar ist, wird Jelena Krstic den archaisch-tragenden Melodien ihre ausdrucksvolle Stimme leihen.

Harri Stojka und Doron Rabinovici laden zu einem Abend fern der Eintönigkeiten. Beide Künstler, nicht zuletzt aufgrund ähnlicher Familiengeschichten miteinander verbunden, verleugnen ihre Herkunft nicht, lassen sich jedoch nicht darauf beschränken. Ihre Werke entstehen zwischen den verschiedenen Klangwelten. Ein Dialog voll Dissonanz und Harmonie, aber auch voller Nachdenklichkeit und Gefühl.